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05.06.2016

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Ein paar Basteltipps


Ein paar wenige grundsätzliche Basteltipps sind immer hilfreich. Daher finden Sie in den folgenden Absätzen in loser Folge einige nützliche Hinweise für den Zusammenbau meiner vorgestellten Kartonmodell-Bausätze. Das meiste davon habe ich zuvor irgendwo gelesen, jedoch habe ich es dann selbst ausprobiert und meine positiven Erfahrungen damit gesammelt:

Material
Sofern Sie die "Übungsbögen" downloaden, verwenden Sie für den Druck die angegebene Papiersorte. Zur Zeit können alle reinen Baubögen auf Papier mit der Stärke ca. 180g/qm gedruckt werden. Zum Hinterkleben der Fenster drucken Sie die entsprechenden Seiten auf Normalpapier (ca. 80g/qm). Hier scheint dann das Licht bei eventueller Beleuchtung durch. Wenn sich mein Angebot erweitert, werde ich die entsprechenden Hinweise hier einfügen.

Ausschmückung
Bei den gelieferten Baubögen erhalten Sie lediglich die entsprechend gedruckten Bögen. Zusätzliches Material wie Fallrohre, Bäume, Figuren oder Fahrzeuge sind nicht im Lieferumfang enthalten. Dieses sind Zubehörteile namhafter Hersteller und dienen auf den Fotos lediglich als Gestaltungsbeispiel.

Klebstoff
Bei dem zu verwendenden Klebstoff scheiden sich oft die Geister. Der eine Modellbauer schwört auf Klebstoff „abc“, der andere auf „xyz“. Hier kann und will ich lediglich den Hinweis gegen, dass Kleber ohne Lösungsmittel einen oft zu hohen Anteil von Wasser enthalten. Die einzelnen Elemente (wie Dächer usw.) wellen sich dann schnell und passen vorne und hinten nicht mehr zusammen. Sekundenkleber ist ebenso ungeeignet, weil er oft zu schnell aushärtet und man keine Chance mehr hat, das Bauteil gerade zu rücken. Ich selbst verwende einen Lösungsmittel enthaltenden Alleskleber, der mir bisher gute Dienste erwies. Als nützliches Hilfsmittel erweisen sich in dieser Hinsicht auch Einwegspritzen, mit denen man nachträglich einige weniger gut verklebte Stellen nachbearbeiten kann. Auch für kleine und kleinste Bauteile sind sie sehr hilfreich.

Ausschneiden
Die einzelnen Elemente eines Baubogens sollten Sie nur mit sehr scharfen Cuttermessern oder besser mit Bastelskalpellen ausschneiden. Stumpfe und verbrauchte Klingen führen zu unsauberen Schnitten, und das ganze Modell kann dadurch leicht „vermurkst“ werden. Obligatorisch ist, exakt auf den vorgegebenen Linien zu schneiden. Nur dadurch ist gewährleistet, dass alle Elemente perfekt zusammen passen. Falls Innenflächen aus größeren Teilen ausgeschnitten werden sollen, sind diese zuerst auszuschneiden. Ein späteres Ausschneiden der Innenflächen kann oft zur Zerstörung des Elementes führen, besonders wenn lediglich dünne Ränder übrig bleiben sollen. Als Arbeitsunterlage eignet sich optimal eine Schneidematte, deren Oberfläche sich selbst wieder verschließt. Pappe halte ich für ungeeignet, da das Messer leicht in schon vorhandene Schnitte rutscht und alles im Eimer ist. Bei Glasplatten oder anderen harten Unterlagen brechen die Messer zu schnell ab. Ebenso sollte ein Lineal mit Metallkante zur Führung der Messer eingesetzt werden. Sollten einmal runde oder abgerundete Stellen ausgeschnitten werden, verwende ich eine exakt schließende Nagelschere.

Lagerung
Angefangene Modelle und restliches Material der Baubögen sollten schon recht nahe beieinander gelagert werden. Wenn Sie ein halbfertiges Modell auf der Heizung trocknen lassen und die restlichen Elemente irgendwo an kalten Orten lagern, dann kann es besonders bei den Verstärkungselementen schnell dazu führen, dass sie nicht mehr hinter die einzelnen Fenster passen. Lagern Sie die einzelnen Teile also so weit wie möglich an den selben Orten.

Farblich nachbearbeiten
Bei den Elemente, die außen sichtbare Schnittkanten aufweisen, sollten Sie diese vor dem Verkleben zuerst farblich nachbearbeiten. Bei dem zusammengeklebten Modell ist das fast unmöglich, da die verklebten Kanten keine Farbe aufnehmen. Zur farblichen Nachbehandlung können Sie die unterschiedlichsten Faserschreiber benutzen. Testen Sie aber zunächst an Reststücken des Kartons, wie gut oder schlecht die Farbe aufgenommen wird. Der Grund: Was auf normalem Papier farblich perfekt aussehen mag, kann beim Einziehen der Farbe an den Kanten ganz anders, meistens wesentlich dunkler erscheinen.

Eine in letzter Zeit von mir eingesetzte Alternative ist ein Malkasten mit sehr feinem Pinsel. Hier muss man aber auch erst testen, wie die Farbe aufgenommen wird. Zusätzlich sollte man mit sehr ruhiger Hand die Farbe vorsichtig auftupfen und darauf achten, dass sie nicht zu feucht ist. Sonst läuft sie an einer oder beiden Seiten herunter und das Modell ist Müll. Bei Faserschreibern kann es nämlich schon mal vorkommen, dass man bei "zu starkem Druck" feine Kanten unregelmäßig zerdrückt. Das "rächt" sich dann später bei Nahaufnahmen.

Spiegelnde Fenster
Bei Gebäuden ist es üblich, dass dort Fenster vorhanden sind... Diese sind auch durch Hinterkleben meist nach hinten in das Gebäude versetzt um einen 3D-Effekt zu erzeugen. Gut sieht es aus, wenn diese Fenster auch spiegeln. Eigentlich auf recht einfache Weise hat man sicherlich irgendwo Klarsichtfolie im Haushalt, die man auf die Fenster kleben kann, bevor sie im Gebäude eingebaut werden. Noch besser erscheint mir, hier eine selbstklebende Folie zu nehmen. So ein Bogen kostet im Schreibwarenhandel etwa 1,- € und man kann in der Spur N schon mal - bei sparsamer Verwendung - weit über 100 Fenster damit „verglasen“. Gute Dienste hat mir in vielen Fällen ganz normaler "Tesa-Film®" geleistet. Den oder ähnliche Klebestreifen gibt es in den verschiedensten Breiten, die auch für größere "Glasflächen" einsetzbar sind.

Innenbeleuchtung
Bei einer Modelleisenbahn ist es oft erwünscht, dass die Gebäude von innen beleuchtet sind. Falls die Innenbeleuchtung zu hell ist, kann das Licht je nach Materialstärke auch schon mal durch die Wände durchscheinen. Eventuell ist die eingesetzte Beleuchtung vor der festen Verankerung auf der Bahn zu testen. Sollte das Licht tatsächlich durchschimmern, kann man das von innen mit schwarzer Farbe weiter abdunkeln. Es ist auch sicherlich sinnvoll, die Rückseiten der Verstärkungselemente direkt vor dem Einbau zu schwärzen, dann ist man auf der sicheren Seite. Eventuelle „Lichtritzen“ können auch nachträglich noch von unten mit schwarzer Farbe abgedichtet werden. Zur Beleuchtung nutze ich selbst weisse und gelbe Leuchtdioden mit „diffuser“ Abstrahlung. Ich habe zu großen Respekt davor, dass die kleinen Glühbirnen zu hohe Temperaturen im Innern erzeugen...

Verstärken
Zumindest in den kleineren Spuren Z und N ist ein Baubogen ca. 180g/qm ausreichend, um eine gewisse Stabilität zu bekommen. Bei den größeren Spuren TT und H0 sind die Wände der Gebäude auf jeden Fall zu verstärken. Bei Fenstern bekommt man dadurch erstens einen besseren 3D-Effekt, und zweitens wird dadurch ein Durchschimmern der Innenbeleuchtung verhindert. Bei meinen Baubögen sind die Verstärkungselemente entsprechend gekennzeichnet und können direkt verarbeitet werden.

Runden
Manche Bauteile müssen gerundet werden. Dieses ist wohl der schwierigste Teil beim Modellbau mit Karton. Vermeiden Sie unbedingt, solche Bauelemente ohne Vorbehandlung zusammen zu kleben. Es gelingt garantiert nicht! Zum Runden größerer Bauteile können Sie diese mehrfach über die Tischkante oder ähnliche Kanten ziehen, bis sie die notwendige Form so gut wie möglich aufweisen. Bei kleineren Teilen nutze ich eine etwas weichere - aber nicht zu weiche - Unterlage und rolle mit einem runden Gegenstand immer wieder darüber, bis auch die Kleinteile passend abgerundet sind. Hierzu sind dickere Nadeln, runde Kugelschreiber oder ähnliches gut geeignet.

Falzen
Zum sauberen Knicken / Falzen der Elemente und auch der Klebelaschen ist es wichtig, dass dies exakt auf der vorgegebenen Linie erfolgt. Hierzu sollten diese Falzlinien vorher geprägt oder eingeritzt werden, das erleichtert diesen Arbeitsvorgang erheblich. Das Prägen selbst kann mit einem Brieföffner, einer dickeren Nadel oder der stumpfen Rückseite eines Messers erfolgen. Man sollte selbst ausprobieren, ob man lieber „prägt“ oder die Oberfläche des Baubogens sogar einritzt. Beide Varianten haben ihre Anhänger und auch Vor- und Nachteile. Ich selbst entscheide von Fall zu Fall: Sind außen exakt gerade Knickstellen notwendig, dann ritze ich die Oberfläche nach dem Prägen schon mal leicht ein. Das sieht sehr gerade aus, die Kanten müssen aber zusätzlich nachgefärbt werden. Bei unsichtbaren Klebestellen reicht mir oft auch das Prägen der Laschen. Die meisten Klebelaschen werden nach hinten geknickt. Bei Elementen, die nach vorne geknickt werden müssen, steche ich an den Enden der Falzlinien mit einer ganz dünnen Nadel jeweils ein kleines Loch, um das Prägen oder Ritzen dann von der Rückseite durchführen zu können. Lineal zur Führung dabei nicht vergessen.

Licht und helfende Hände
Eines ist klar: Abends nach einem anstrengenden Arbeitstag „mal eben“ noch ein paar Elemente ankleben bringt nicht viel. Man ist „geschlaucht“, hat „dicke Augen“ oder ist selbst irgendwie „im Eimer“. Die Modelle sehen dann später genau so aus ... Für ein wirklich erfolgreiches Basteln sollte man ausgeschlafen und bei gutem Tageslicht ans Werk gehen. Bei Bastelfreunden fortgeschrittenen Alters kann auch schon mal eine so genannte „dritte Hand“ sehr hilfreich sein. Also ein stabiler und schwerer Standfuß mit einer Lupe. Noch besser ist eine großflächige Lupe mit Beleuchtung.

Bei Berücksichtigung dieser wenigen Erfahrungswerte dürfte der Zusammenbau der Kartonmodelle von gutem Erfolg gekrönt werden. Nicht alles klappt auf Anhieb, aber im Laufe der Zeit sammeln auch Sie ihre Erfahrungen – und sicherlich auch Erfolge beim Modellbau mit Karton. Daher kann ich nur noch sagen:
Viel Spaß und viel Erfolg!

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